Selbstgenähte Masken Teil 2

So, heute habe ich weitere Schnittmuster getestet!

Nähversuch 3: Heute habe ich als erstes diesen Schnitt getestet, den das Nähcafé Lotte in Bautzen entwickelt hat, und mit dem das Team dort eifrig Masken für die Kinderkrebsstation der Uniklinik Dresden näht. Was ich schon mal als erstes direkt sympatisch finde ist, dass die Anleitung auf ein Blatt Papier passt. Die Maske ist dreilagig (außen Baumwolle, innen ein dichter Einlagestoff) und hat in der Oberkante einen Draht zum Fixieren im Nasenbereich.

Dank des oben eingenähten Drahts sitzt sie überall gut. Allerdings kann man den Draht nicht rausnehmen – wenn er durch das Waschen anfängt zu rosten sieht das wahrscheinlich nicht so schön aus…
Eigentlich hätte man nicht nur die Unterkante mit Schrägband einfassen sollen (der grüne Streifen unten), sondern auch die Seiten und dabei das überstehende Schrägband als Bändel zum Zuknoten nutzen sollen. Da ich aber nie mit Schrägband arbeite und nur zufällig einen Meter von diesem grünen in einem geerbten Nähkästchen gefunden hatte, war für 2 x 90 cm Bändel nicht genug da. So habe ich einfach Baumwollkordel auf die Ränder genäht. Sieht gar nicht so schlecht aus finde ich!

Nähversuch 4: Die Anleitung von craftpassion.com gibt es nur auf Englisch, aber sie ist sehr detailliert und es gibt verschiedene Varianten, zum Beispiel mit und ohne Draht. Die Autorin hat das gleiche Problem mit der Befestigung hinter den Ohren wie ich. Daher wird diese Maske hinter dem Kopf gebunden. Es gibt die Anleitung auch als Video auf Youtube.

Ich glaube mit dieser Anleitung habe ich meinen Favoriten gefunden. Sie ist etwas aufwändiger zu nähen, aber sie sitzt perfekt und man kann sowohl das Band als auch den Draht jederzeit austauschen. Man könnte also auch ein Gummiband einfädeln und die Maske an den Ohren befestigen. Außerdem gibt es die Möglichkeit von den offenen Seiten noch eine zusätzliche, dritte Stoffschicht einzulegen (zwischen Innen- und Außenstoff). Ich habe ein Stück Pfeifenputzerdraht reingesteckt, das klappt ziemlich gut. Hier noch ein Bild von der Innenseite der Maske, wo man die Tasche für den Draht sieht. Ich werde jetzt noch ein Exemplar in der Männergröße und eins in der Kindergröße nähen und sehen, was der Rest der Familie von diesem Modell hält.

Tasche zum Einlegen des Drahts an der Oberkante

Wenn ich noch irgendwo andere Schnitte entdecke, die Vorteile gegenüber dem Modell von craftpassion.com bieten sollten, dann teste ich vielleicht auch noch mehr, aber vorerst bin ich mit meiner Testreihe durch.

Diese Links habe ich noch entdeckt, die vielleicht für den einen oder anderen noch interessant sein könnten: Hier eine interessante Videoanleitung für eine Maske mit Schlitz, so dass man eine auswechselbare Einlage reinlegen kann. Hier die ungewöhnliche Idee eines Arztes, Masken aus Staubsaugerbeuteln zu machen. Und der Vollständigkeit halber hier noch der Link zu einer Video-Anleitung auf Twitter, wie man aus einem kleinen Halstuch und zwei Haargummis ganz ohne nähen eine Maske falten kann. Für den absoluten Notfall – aber die Idee ist clever!

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