Gestern in Home-Sachkunde: Optische Experimente

Wir haben uns als Themen Schatten und Regenbogen (Lichtbrechung) ausgesucht. Hier die Versuche, die wir gemacht haben:

Licht und Schatten

Unser erster Versuch war recht einfach: Mit einer Taschenlampe ausprobieren, wie sich Schatten verändern, wenn man näher ans Licht geht oder weiter weg (haben wir morgens gemacht, als die Rollos noch unten waren).
Wird ein Schatten größer oder kleiner, wenn man die Lichtquelle näher ranschiebt? Zuerst wurde falsch geraten!
Und hat ein Schatten ein Spiegelbild?

Wir haben eine Sonnenuhr gebastelt: aus einem Stück Pappe, einem Schaschlikspieß und einem Blumentopf voll Sand. Die Pappe wird auf den Topf gelegt und der Holzspieß durch die Pappe hineingesteckt (wir haben sogar zwei reingemacht, für eine große und eine kleine Uhr). Auf unserer Terasse (geht auch an einem sonnigen Fenster) haben wir dann beobachtet, wie sich ein Schatten bildet, wie er wandert und sich verändert, je nachdem, wie hoch und wo die Sonne steht. Die Pappe musste ich mit Tesafilm am Topf festkleben, sonst hätten die Kinder sie zu schnell verschoben. Auch den Topf habe ich vorsichtshalber markiert, falls er verschoben worden wäre. Wir haben uns einen Wecker gestellt, um zu jeder vollen Stunde den Schatten zu markieren.
Hier gibt es eine Anleitung, um eine Sonnenuhr mit einem Pappteller und einem Stift zu basteln: https://www.nela-forscht.de/2012/03/15/schattenspiele/

Lichtbrechung und Regenbogen

Als erstes haben wir uns diesen Film angeschaut: https://www.youtube.com/watch?v=Xh61j1exRow (er ist teilweise zu kompliziert für Grundschüler, aber er ist sehr anschaulich und definitiv der Beste, den ich gefunden habe).
Der hier ist auch gut: https://www.youtube.com/watch?v=-Y17bHNY6qw
Für kleine Kinder ist der hier schön: https://www.youtube.com/watch?v=EZMMRRqr5-8

Dann haben wir selbst versucht, die bunten Farben aus dem weißen Licht herauszuholen. Da zur Zeit die Sonne immer so freundlich scheint, ist das nicht schwer:

Auf den Fotos sehr Ihr Regenbogen auf einer CD, in Seifenblasen, durch ein Glas Wasser, durch eine Regenbogenbrille rund um eine Kerze herum (die Brille stammt aus einem Museumsshop) und im Wasser-Sprühnebel einer alten Glasreinigerflasche.

Hier mein kurzer Versuch kindgerecht zu erklären, wie ein Regenbogen entsteht: Für einen Regenbogen braucht man Sonnenstrahlen, die durch Regentropfen hindurch scheinen und von ihnen reflektiert, also zurückgesendet werden. Es muss daher gleichzeitig regnen und die Sonne scheinen. Das Sonnenlicht wird von unserem Auge als weißes Licht gesehen. In einem weißen Lichtstrahl sind aber alle Farben enthalten: rot, orange, gelb, grün, blau und violett. Leuchtet so ein weißer Sonnenstrahl durch einen Tropfen, wird er in alle seine einzelnen Farben zerteilt, denn jede Farbe strahlt aus dem Tropfen heraus in eine andere Richtung. Man sagt dazu, der Lichtstrahl wird gebrochen.

Den besten Link, den ich gefunden habe, will ich Euch aber auch nicht vorenthalten. Es ist nämlich ein komplettes Unterrichtsprogramm für die Grundschule zum Thema Optik. Ihr findet es hier:
https://www.hs-aalen.de/uploads/publication/file/9377/0505_Nolting.pdf



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