Mein Glückstagebuch

Hier kommt nun endlich das langversprochene Glückstagebuch! In „Ein Monat Glück“ hatte ich über das führen eines Glückstagebuches berichtet, und weil es viele Rückfragen dazu gab, habe ich eins entworfen. Hier ist es! Und 1000 Dank an meine lieben Testleserinnen!!!

Ein Glückstagebuch für 100 Tage!

Es wird noch einge Tage dauern, bis es im Großbuchhandel erhältlich ist, aber seit heute kann man es beim Verlag bestellen. Hier gibt es auch die Möglichkeit hineinzublättern. Da soll nochmal einer sagen, Freitag der 13. wäre kein Glückstag 😉

Falls Ihr Glück zu Weihnachten verschenken wollt, könnt Ihr natürlich auch direkt bei mir eins bekommen!

Was für ein Pilze-Jahr!

Ich muss einfach mal ein paar Fotos posten von unseren Waldspaziergängen in letzter Zeit. Ich glaube ich habe noch nie so viele unterschiedliche Pilze entdeckt wie dieses Jahr. Und auch noch nie so viele Fliegenpilze. Und wie schön sie alle sind!!!

Basteln und schnitzen mit Holunder

Da Holunderzweige von innen hohl sind, lassen sich nette Sachen mit ihnen anstellen. Schon unsere Urgroßväter haben Flöten oder Pfeifen daraus geschnitzt.

Wir sind noch Anfänger, was das Schnitzen angeht, und eine Flöte war uns zu kompliziert. Daher haben wir einen Holunderkugelschreiber und eine Perlenkette aus Holunderholz gemacht.

Zuerst haben wir ein paar Äste vom Holunderbusch abgeknipst, nicht dicker als ein Zentimeter.
Dann wurde ein etwa 15 cm langes Holzstück entrindet und die Enden etwas glatt geschmirgelt. Das geht zur Not auch mit einer Nagelfeile.
In den hohlen, bzw. mit weichem Material gefüllten Astkern schiebt man von unten eine Kugelschreibermine. Geht es schwer, kann man mit einem Schaschlikspieß etwas vorbohren
Für die Deko am oberen Ende haben wir ein paar Perlen aufgefädelt, an beiden Enden dicke Knoten gemacht und den Knoten an einem Fadenende mit dem Schaschlikspieß tief in den hohlen Kern geschoben.
Für die Perlen haben wir kurze Aststücke abgesägt, sie mit dem Holzspieß ausgehöhlt und etwas glatt geschmirgelt.
Dann nur noch auffädeln …
… und fertig!

Die nächste Portion Perlen malen wir vielleicht noch bunt an. Perlen mit der Knipszange oder Gartenschere abzuschneiden klappt leider nicht. Sie werden dabei zerquetscht. Eine kleine Holzsäge funktioniert aber besser als die vom Taschenmesser.

Das Glückstagebuch ist fertig!

Die Testdrucke vom Glückstagebuch sind da! Auf den ersten Blick sieht alles so aus, wie ich es mir vorgestellt hatte. Jetzt muss ich mich nur noch gedulden, was mein Test- und Korrekturleseteam dazu sagt.

Da ich in „Ein Monat Glück“ das Führen eines Glückstagebuchs empfehle, gab es Rückfragen, wie genau man das denn machen sollte. Es sind einige Tagebücher auf dem Markt, die in diese Richtung gehen, aber es war keines dabei, was ich guten Herzens empfehlen konnte. Daher habe ich nun selbst eines entworfen. Ein Glückstagebuch das Spaß macht beim Ausfüllen und von dem ich glaube, dass es wirklich effektiv ist.

Wann es im Buchhandel erhältlich sein wird, kann ich noch nicht genau sagen, vielleicht Anfang Herbst. Dann sollte auch der erste Testdruck von „Ein Monat kreativ“ fertig sein (dem offiziellen Nachfolger vom Glücksbuch) und an meine Korrekturleser rausgehen. Ich arbeite aktuell noch am Layout.

Den Rest des Jahres werde ich dann tatsächlich mal wieder an textilhistorischen Themen schreiben – was genau ist aber noch streng geheim!

Rückblick auf die Zeit ohne Schule

Wer hätte das gedacht? Jetzt müssen die Grundschüler tatsächlich vor den Sommerferien nochmal für zwei Wochen „richtig“ in die Schule. Ich möchte an dieser Stelle mein tiefstes Mitgefühl für die Lehrer, Erzieher und weiteren Schulmitarbeiter ausdrücken, die das irgendwie geregelt kriegen sollen.

Für uns ist es in den letzten Wochen ruhiger geworden. Die Kinder haben sich an das (zugegebenermaßen wenige) Lernen zu Hause gewöhnt, und auch bei mir hat der Aktionismus der ersten Zeit deutlich nachgelassen. Obwohl es mir viel Spaß gemacht hat, habe ich nicht mehr den Drang täglich neue Projekte für die Kinder aus dem Boden zu stampfen. Es hat sich nämlich herausgestellt, dass sie ziemlich gut selbst ihre Zeit zu nutzen wissen. Beide haben das Lesen für sich entdeckt und unzählige kreative Einfälle umgesetzt.

Hier ein paar Fotos unserer Aktivitäten aus den letzten Wochen, beginnend mit den ersten Nähexperimenten meiner Tochter an der Nähmaschine. Drei Roll-Mäppchen für Stifte sind dabei herausgekommen – für sie und ihre besten Freundinnen.

Es wurde eine kleine Gemälde-Galerie eröffnet.
Wir haben Müllsammel-Spaziergänge gemacht. Das fanden die Kids echt spannend, und sie sind sogar von anderen Spaziergängern gelobt worden. Echt schlimm fand ich allerdings die vielen vollen Hundekot-Tüten am Wegesrand – manche Leute sind echt zum Kotzen.
Für den Baum leider tödliche, aber doch sehr faszinierende Fraßspuren.

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Zum zweiten Mal den absoluten empfehlenswerten „Kleinen Rothaar“ Wanderweg für Kinder gelaufen. Er ist Teil des Rothaarsteigs und wegen seiner Kürze auch für kleinere Kinder geeignet (allerdings würde ich keinen Kinderwagen mitnehmen). Man kommt an der heilkräftigen Ilsequelle vorbei, findet die überall die Infotafeln des kleinen Rothaars und bekommt Anregungen für Aktivitäten.
Und hier noch das Suchbild mit dem Titel „Junger Rehbock im Mischebachtal“

Büchertipps für Mädchen (4. Klasse)

Für Leseratten so um die 10 Jahre habe ich mal ein paar Reihen zusammengestellt, die bei Fans von magisch angehauchten Geschichten angesagt sind (man könnte auch sagen: verschlungen werden!). Conni und Sternenschweif waren in der ersten und zweiten Klasse bei uns gern (vor-)gelesen, sind aber inzwischen in der Flohmarktkiste gelandet.

Die Links bei mir führen nicht zu Amazon. Meiner Meinung nach ist Amazon-Gründer Jeff Bezos (mit mehr als 120 Milliarden Dollar reichster Mann der Welt) niemand, den man finanziell noch unterstützen müsste. Daher führen meine Links alle zu buch7.de, dort kann man genau so schnell seine Bücher bekommen, und unterstützt gleichzeitig soziale Projekte. Ausserdem kann ich medimops.de empfehlen, da kriegt man gebrauchte Bücher, was nicht nur günstig ist, sondern auch den ökologischen Fußabdruck verringert. Die Links sind übrigens keine Werbelinks, ich verdiene nichts daran.

Die Links führen immer zum ersten Buch der Reihe!

Liliane Susewind. Ein Mädchen das mit Tieren sprechen kann und durch ihr Lachen Pflanzen zum Erblühen bringt. Achtung, hier gibt es eine Erstleser-Reihe ab 6 Jahre und diese Reihe ab 8 Jahre:

Band 1 von Liliane Susewind

Vier zauberhafte Schwestern. Vier Schwestern, die alle bestimmte magische Fähigkeiten passend zu ihren Elementen haben.

Band 1 von Vier zauberhafte Schwestern

Die Duftapotheke. Auch für Erwachsene schön zu lesen. Spannende Geschichten aus der Welt der magischen Düfte.

Band 1 der Duftapotheke

Homeschool update

Tja, wer hätte das gedacht, so langsam gewöhnen wir uns an die Homeschool. Die Kinder haben inzwischen selbst eine Menge Ideen, so dass ich mich mit meinen Vorschlägen gerade ein wenig zurück halte. Aber in unserem kleinen Gewächshäuschen haben wir schon die erste Ernte durchführen können!

Saftige leckere Radieschen sind in wenigen Wochen gewachsen!

Außerdem ist bei uns eine sehr „altmodische“ Form des sozialen Kontakts wiederbelebt worden: Die Kinder schreiben ihren Freunden Briefe! Richtig echte Briefe zum in die Hand nehmen und ans Herz drücken – mit schönem Briefpapier und handgemalten Bildern.

Interessant finde ich zudem, dass wir eher weniger fernsehen als vorher. Das mag vielleicht daran liegen, dass unser Tagesablauf nicht mehr so durchgeplant ist. Die bei uns sonst übliche Fernsehzeit zwischen Sportverein oder Freunde-Treffen und dem Abendessen fällt einfach weg. Oft sind wir mit Spiele spielen, Lego bauen oder einfach draußen sein so beschäftigt, dass gar kein Gedanke ans Fernsehen aufkommt. Auch eine sehr schöne Entwicklung!

Ach ja, und bei der Online-Fridays-for-Future-Demo haben wir auch mitgemacht 🙂


Osterbasteleien

So, alle Osterpäckchen sind hoffentlich ausgepackt und wir können das Geheimnis endlich lüften, was wir gebastelt haben. Da wir dieses Jahr die Verwandschaft leider zu Ostern nicht sehen können, haben wir ein paar gebastelte Ostergrüße verschickt. Da es Überraschungen bleiben sollten, darf ich erst jetzt darüber bloggen:

Wir haben Sockenhasen genäht und aus alten Eierkartons Blüten für ein Mobile / Windspiel gemacht. Und gemalt natürlich auch!

Besuch von Herrn Grünspecht

Als wir gestern bastelnd auf der Terrasse saßen, kam aus einem großen Baum auf dem Nachbargrundstück ein ziemlich lautes Gemecker. Verwundert über einen derart durchdringenden Vogelruf habe ich schnell die Kamera mit dem Zoomobjektiv rausgeholt, denn der Vogel war mit bloßem Auge schlecht zu erkennen und versteckte sich auch hinter ein paar Ästen. Aber mit der Kamera (meine geliebte Lumix) haben wir das Rätsel schnell gelöst: Es war ein Grünspecht!

Und zwei Sekunden haben ich auch von seinem Ruf aufnehmen können!

Mehr Infos über Grünspechte gibt es hier beim NABU.

Selbstgenähte Masken Teil 2

So, heute habe ich weitere Schnittmuster getestet!

Nähversuch 3: Heute habe ich als erstes diesen Schnitt getestet, den das Nähcafé Lotte in Bautzen entwickelt hat, und mit dem das Team dort eifrig Masken für die Kinderkrebsstation der Uniklinik Dresden näht. Was ich schon mal als erstes direkt sympatisch finde ist, dass die Anleitung auf ein Blatt Papier passt. Die Maske ist dreilagig (außen Baumwolle, innen ein dichter Einlagestoff) und hat in der Oberkante einen Draht zum Fixieren im Nasenbereich.

Dank des oben eingenähten Drahts sitzt sie überall gut. Allerdings kann man den Draht nicht rausnehmen – wenn er durch das Waschen anfängt zu rosten sieht das wahrscheinlich nicht so schön aus…
Eigentlich hätte man nicht nur die Unterkante mit Schrägband einfassen sollen (der grüne Streifen unten), sondern auch die Seiten und dabei das überstehende Schrägband als Bändel zum Zuknoten nutzen sollen. Da ich aber nie mit Schrägband arbeite und nur zufällig einen Meter von diesem grünen in einem geerbten Nähkästchen gefunden hatte, war für 2 x 90 cm Bändel nicht genug da. So habe ich einfach Baumwollkordel auf die Ränder genäht. Sieht gar nicht so schlecht aus finde ich!

Nähversuch 4: Die Anleitung von craftpassion.com gibt es nur auf Englisch, aber sie ist sehr detailliert und es gibt verschiedene Varianten, zum Beispiel mit und ohne Draht. Die Autorin hat das gleiche Problem mit der Befestigung hinter den Ohren wie ich. Daher wird diese Maske hinter dem Kopf gebunden. Es gibt die Anleitung auch als Video auf Youtube.

Ich glaube mit dieser Anleitung habe ich meinen Favoriten gefunden. Sie ist etwas aufwändiger zu nähen, aber sie sitzt perfekt und man kann sowohl das Band als auch den Draht jederzeit austauschen. Man könnte also auch ein Gummiband einfädeln und die Maske an den Ohren befestigen. Außerdem gibt es die Möglichkeit von den offenen Seiten noch eine zusätzliche, dritte Stoffschicht einzulegen (zwischen Innen- und Außenstoff). Ich habe ein Stück Pfeifenputzerdraht reingesteckt, das klappt ziemlich gut. Hier noch ein Bild von der Innenseite der Maske, wo man die Tasche für den Draht sieht. Ich werde jetzt noch ein Exemplar in der Männergröße und eins in der Kindergröße nähen und sehen, was der Rest der Familie von diesem Modell hält.

Tasche zum Einlegen des Drahts an der Oberkante

Wenn ich noch irgendwo andere Schnitte entdecke, die Vorteile gegenüber dem Modell von craftpassion.com bieten sollten, dann teste ich vielleicht auch noch mehr, aber vorerst bin ich mit meiner Testreihe durch.

Diese Links habe ich noch entdeckt, die vielleicht für den einen oder anderen noch interessant sein könnten: Hier eine interessante Videoanleitung für eine Maske mit Schlitz, so dass man eine auswechselbare Einlage reinlegen kann. Hier die ungewöhnliche Idee eines Arztes, Masken aus Staubsaugerbeuteln zu machen. Und der Vollständigkeit halber hier noch der Link zu einer Video-Anleitung auf Twitter, wie man aus einem kleinen Halstuch und zwei Haargummis ganz ohne nähen eine Maske falten kann. Für den absoluten Notfall – aber die Idee ist clever!

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